Geschichte der Sektion Rodeln
Sicher ebenso lang wie Fußball und Skilauf wird der Rodelsport in Latsch betrieben. Aus dem Jahre 1929 gibt es eine historische Aufnahme von einem Rodelrennen von Bad Salt bis Morter (8km). Auch die Strecke von Platzleng bis Latsch, die durch Tarsch führte, war eine beliebte Strecke und es wurden öfters Rennen ausgetragen. Anfangs der 60er Jahre schloss sich eine Gruppe von Rodlern aus Tarsch zusammen, nahmen an auswärtigen Rennen teil und sammelten Erfahrungen im Rennsport.
Im Herbst 1966 wurde die Sektion Rodeln im SV Latsch gegründet. Triebfedern waren Roman Pichler und Jakob Braun. Josef Pramstaller wurde zum Sektionsleiter gewählt.
Schon bald schlossen sich viele Gleichgesinnte aus Tarsch, Freiberg und Tschars an. Die Rodelbahn führte durchs Tarscher Tal von Gumpfrei bis ins Rappental oberhalb von Tarsch und war ungefähr 2,8km lang. Bereits im Jahr 1969 war der SV Latsch einer der stärksten Rodelvereine Südtirols. Die ersten großen Erfolge waren ein Italienmeistertitel von Maria Debiasi und der 2. Platz bei einem Europapokalrennen von Roman Pichler.
1971 organisierte die junge Sektion die Italienmeisterschaft auf ihrer Hausbahn und konnte durch Maria Kofler und Anton Pircher 2 Italienmeistertitel gewinnen. 30 Rodler des SV Latsch gingen damals an den Start, heute eine unvorstellbare Zahl. Im gleichen Jahr erlangen die Junioren des SV Latsch 6 Siege hintereinander bei verschiedenen Rennen. Interessant war, dass jedes Mal ein anderer auf dem Siegerpodest stand.
Die große Rodelbegeisterung und der starke Zusammenhalt innerhalb der Sektion brachten unerwartet viele Erfolge und förderten immer wieder neue Talente zu Tage, die im In- und Ausland dem Namen des SV Latsch alle Ehre machten.
Im Jahr 1971 übernahm Oswald Kofler die Sektionsleitung und führte sie mit viel Idealismus bis 1977. Von Gumpfrei bis Sunnegg wurde eine Wasserleitung zum Eineisen der Bahn verlegt. Jedes Jahr organisiere die Sektion auf ihrer Bahn Wertungsrennen. Trockentraining und Bahntraining wurden regelmäßig durchgeführt und bald stellten sich wieder Erfolge ein: 2 Italienmeistertitel durch Doris Burger und ein 2. Rang durch Franz Kofler bei den Europapokalrennen, sowie eine starke Mannschaftsleistung der jungen Rodler.
Pircher übernahm 1977 die Leitung der Sektion. In dieser Zeit wurde der Sessellift auf die Tarscher Alm und der dazugehörige Parkplatz erbaut, dadurch wurde die Rodelbahn vernichtet, in der Linie der Wasserleitung wurde das Stromkabel für das Skigebiet verlegt. Die Rodler standen praktisch vor dem Nichts. Mehrere Athleten gaben auf, nur eine kleine Mannschaft blieb übrig.
In dieser aussichtslosen Situation übernahm Roman Pichler 1979 die Sektionsleitung. Von Beginn an setzte er sich für den Bau einer neuen Rodelbahn ein und verstärkte die Jugendförderung. An der Talstation trassierte er die neue Rodelbahn, die mit öffentlichen Mitteln und viel Eigenleistung der Rodler erbaut wurde. Die Bahn wurde mit allen notwendigen Einrichtungen ausgestattet: Starthaus, Zielhaus, Wasserleitung, Zeitnehmerkabel und Beleuchtung. Wegen der gelungenen Trassenführung wurde und wird die Bahn allgemein geschätzt. Roman Pichler hat sich mit diesem Bau ein Denkmal gesetzt. Im Jahr 1982 konnte die Bahn Dank Roman Pichler, Pistenchef Oswald Pirhofer und Jakob Braun mit dem Rennen um den Großen Preis von Italien eingeweiht werden.
Auch bei der Jugendförderung zeigten sich durch konsequente Arbeit und regelmäßiges Training bald Erfolge und verhalfen dem SV Latsch wieder zu einstigem Ruhm in Rodlerkreisen. Sandra Kuppelwieser, Peter Paul Oberhofer und Felix Pirhofer konnten bei den Nationalen Jugendspielen Siege erringen. Evi Pirhofer wurde Italien- und Vizeeuropameisterin, aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen wurde sie in die Nationalmannschaft der Naturbahnrodler berufen.
Dietmar Pirhofer wechselte mit 14 Jahren zur Kunstbahn über und gewann im Jahr 1989 den Weltpokal der Junioren im Einsitzer und Doppel. Später wechselte er zum Bobsport und war auch da erfolgreich.
Auch Hannes Pichler wurde in die Nationalmannschaft berufen und wurde im Jahr 1990 zusammen mit Andreas Jud aus Gsies Weltmeister im Doppel auf Naturbahn.
12 Jahre lang hatte Oswald Pirhofer das Amt des Pistenchefs inne. Mit Sachverstand und Fleiß richtete er die Rodelbahn immer wieder so her, dass Athleten und Betreuer gleichermaßen zufrieden waren.
Ein unermüdlicher Kämpfer für den Rodelsport war auch Jakob Braun. Viele Jahre lang war er als Aktiver selbst Vorbild und Trainer. Mit großem Einsatz arbeitete er 30 Jahre lang im Ausschuss der Sektion.
Für den Aufschwung des Rodelsports in Tarsch haben Roman Pichler, Jakob Braun und Oswald Pirhofer Unschätzbares geleistet.
Im Jahr 1990 übernahm Roland Pirhofer die Leitung der Sektion. Sein Bestreben die fruchtbare Arbeit seines Vorgängers fortzusetzen, wurde durch konsequente Trainingstätigkeit erreicht. Die Erfolge blieben nicht aus, drei junge Sportler wurden in den Kader der Landesmannschaft berufen.
Ein großer Erfolg war der Sieg des jungen Andreas Höllrigl bei den internationalen Jugendspielen in Aosta. Im Jahr 1991 organisierte die Sektion die Italienmeisterschaft.
Im Jahr 1993 wurde der Start der Rodelbahn weiter nach oben verlegt und die Bahn somit um eine anspruchsvolle Kurvenkombination bereichert. Das Ziel war nun auf der Höhe des Parkplatzes, insgesamt wurde die Strecke damit etwas verkürzt, aber schwieriger. Eine starke Leistung brachte die Rodler durch den Mannschaftssieg bei der Landesmeisterschaft 1995
In der Saison 1996/1997 begann im September mit dem Trockentraining. Vom 10.-11. Jänner 1997 richtete die Sektion die Italienmeisterschaften aus, wobei über 100 Athleten an den Start gingen und der damalige FISI-Präsident Carlo Valentino überraschend zu Besuch kam. Unser Verein beteiligte sich mit 7 Athleten und konnte 3 dritte Ränge im Einsitzer und den 4. Mannschaftsrang erzielen. Ein Erfolg wurde auch die Landesmeisterschaft in Reischach, an dem die Sektion den 2. Mannschaftsrang erzielte, Andreas Castiglioni errang bei den Anwärtern den Landesmeistertitel, in der Juniorenklasse erzielte Martin Stürz den 2. Platz und Thomas Pichler den 3., Sandra Kofler holte sich bei den Anwärterinnen den 2. Platz. Beim Raiffeisenpokal lag die Sektion am Saisonsende an 2. Stelle, Thomas Pichler gewann bei den Junioren die Gesamtwertung und Christian Schwarz bei den Kindern den 3. Gesamtrang. Sandra Kofler und Andreas Castiglioni gewannen auch noch den jeweiligen 1. Gesamtrang beim Intercontinentalcup in der Kat. Anwärter. Bei den Juniorenweltmeisterschaften erzielte Sandra Kofler den 5. Platz und Thomas Pichler den 9. Am 2. März 1997 übernahm die Sektion noch kurzfristig ein Internationales Jugendrennen. 112 Rodler zwischen 7 und 16 Jahren aus 4 Nationen gingen an den Start. Andreas Castiglioni gewann in seiner Kategorie, Christian Schwarz wurde bei den Kindern 1. und Uwe Höllrigl 2.
In der Saison 1997/1998 begann für die Athleten Mitte August mit dem Trockentraining, welches von Benedikt Stecher geleitet wurde. Anfang Dezember konnte bereits unter der Leitung von Roland Pirhofer und Luis Höllrigl auf der Bahn trainiert werden. Die Athleten nahmen an 24 Rennen im In - und Ausland teil. Andreas Castiglioni konnte bei den Intercontinentalcups den 3. Gesamtrang und bei der Jugend-Europameisterschaft den 5. Platz erzielen. Bei den Raiffeisen Jugendrennen gewann Melanie Schwarz den 2. Gesamtplatz, Christian Schwarz den 2. Gesamtpatz und Uwe Höllrigl den 5. Gesamtpatz. In der allgemeinen Klasse um den Raiffeisenpokal errang Thomas Pichler den 1. Platz, Martin Stürz den 4. Platz. Thomas Stürz den 5. Platz, Hannes Pichler den 2. Platz und Werner Castiglioni den 3. Platz. Erstmals in der Sektionsgeschichte gewann der Sportverein Latsch auch den 1. Rang in Gesamtwertung der Vereine gewonnen. Am 6. Jänner 1998 wurde ein Nationales Rennen organisiert, es waren 157 Athleten am Start.
Mit dem Trockentraining unter der Leitung von Thomas Pichler begann im August die Saison 1998/1999. Die Athleten wurde auf der Bahn von Luis Höllrigl, Gottfried Höllrigl und Roland Pirhofer trainiert. Beim Raiffeisenpokal gab es folgende Gesamtplatzierung: Junioren Platz 1 Andreas Castiglioni, Anwärter Platz 1 Werner Castiglioni, Senioren Platz 3 Thomas Pichler, Platz 4 Martin Stürz. Bei den Raiffeisen Jugendrennen: Kinder Platz 1 Melanie Schwarz, Platz 4 Daniel Höllrigl, Schüler Platz 5 Christian Schwarz, Platz 8 Heinz Pirhofer. Bei der Italienmeisterschaft: Junioren Platz 2 Castiglioni Andreas, Anwärter Platz 5 Werner Castiglioni, Senioren Platz 7 Thomas Pichler, Platz 11 Martin Stürz. Bei der Jugenditalienmeisterschaft: Schüler Platz 8 Uwe Höllrigl, Platz 9 Heinz Pirhofer. Landesmeisterschaft: Kinder Platz 1 Melanie Schwarz, Platz 3 Daniel Höllrigl, Schüler Platz 6 Hainz Pirhofer, Platz 11 Uwe Höllrigl, Junioren Platz 1 Andreas Castiglioni, Senioren Platz 2 Hannes Pichler, Patz 3 Thomas Pichler. JuniorenWM Platz 2 Andreas Castiglioni. Intercontinentalcupserie Junioren Platz 2 Andreas Castiglioni. Weltcuprennen 11. Platz Andreas Castiglioni. Fil-Jugendspiele Kinder Platz 2 Michael Höllrigl, Platz 4 Daniel Höllrigl, Platz 3 Melanie Schwarz. Am 3. Jänner 1999 wurde ein Nationales Rennen mit 168 Teilnehmern organisiert.
Die Saison 1999/2000 wurde wiederum von schönen Erfolgen geprägt. Unter der Leitung von Thomas Pichler und Martin Stürz wurde im August mit dem Trockentraining begonnen. Herbert Schwarz, Roland Pirhofer und Gottfried Höllrigl übernahmen das Training auf der Bahn. Es wurde gemeinschaftlich mit den Vereinen Laas und Schleis ein Training durchgeführt. Andreas Castglioni, Werner Castiglioni, Hannes Pichler, Thomas Pichler, Daniel Höllrigl, Michael Höllrigl, Melanie Schwarz, Christian Schwarz und Heinz Pirhofer konnten hervorragende Ergebnisse erzielen. Andreas Castiglioni konnte die Intercontinentalcup-Serie mit einem 1. Platz, die Gesamtwertung der Raiffeisenpokalrennen mit einem 1. Platz und die Junioren EM mit einem 3. Platz beenden. Werner Castiglioni wurde Landesmeister, 3. in der Gesamtwertung der Raiffeisenpokalrennen und 7. bei der Italienmeisterschaft. Melanie Schwarz beendete die Saison mit einem 2. Platz in der Gesamtwertung der Raiffeisen-Jugendrennen, 2. Platz bei der Landesmeisterschaft und einem 3. Platz bei der Italienmeisterschaft. Pichler Hannes verbuchte einen 2. Platz in der Gesamtwertung der Raiffeisenpokalrennen, einen 4. Platz bei der Italienmeisterschaft und einem 2. Platz bei der Landesmeisterschaft. Christian Schwarz wurde 2. in der Gesamtwertung der Raiffeisen-Jugendrennen, 5. bei der Italienmeisterschaft und 3. bei der Landesmeisterschaft. Daniel Höllrigl wurde 3. bei der Landesmeiserschaft.
Roland Pirhofer wurde Cheftrainer der 3 Rodelvereine Latsch, Laas und Schleis. Es wurde abwechseln auf der Tarscher, Laaser und Schleiser Bahn trainiert. Auch in dieser Saison konnten hervorragende Ergebnisse verbucht werden: Raiffeisengesamtwertung: Melanie Schwarz 1., Michael Höllrigl1., Andreas Castiglioni 2., Christian Schwarz 3.; Landesmeisterschaft: Michael Höllrigl 1, Andreas Castiglioni 2.; Italien MS: Melanie Schwarz 1., Andreas Castiglioni 4., Mannschaftwertung 1.; FIL-Jugendspiele: Verena Schwarz 2., Melanie Schwarz 2., Christian Schwarz 3. Am 3. Jänner 2001 organisierte die Sektion 2 Rennen, das 1. Raiffeisen-Rennen und ein Offenes Jugendrennen mit insgesamt 170 Athleten und im März 2001 wurde die Vinschgaumeisterschaft organisiert. Bahnchef war weiterhin Anton Pichler. Am 6. April 2001 übernahm Herbert Schwarz die Leitung der Sektion Rodeln. Ihm zur Seite stehen Gottfried Höllrigl, Anton Pichler, Hannes Pichler, Thomas Pichler, Hermann Castiglioni, Andreas Castiglioni und Arthur Pirhofer.
In der Saison 2001/2002 musste die gesamte Bahn mit der Schneekanone eingeschneit werden. Roland Pirhofer übernahm zum 3. Mal das Training der 3 Vinschger Rodelvereine. Diese Saison war eine der erfolgreichsten der letzten Jahre. Christian Schwarz und Melanie Schwarz konnten jederzeit um den Sieg mitfahren. Andreas Castiglioni konnte durch Top-Ergebnisse seinen Platz in der Nationalmannschaft behaupten, Werner Castiglioni qualifizierte sich für die Junioren-WM und Hannes Pichler, Andreas Castiglioni und Werner Castiglioni wurden Mannschafts-Italienmeister. Andreas Castiglioni wurde Italienmeister. Christian Schwarz gewann die FIL-Jugendspiele, wurde 2. in der Raiffeisen Gesamtwertung und 2. bei der Italienmeisterschaft. Die Sektion Rodeln organsierte die 14. FIL-Jugendspiele (Welt-Jugendmeisterschaft), bei der 120 Athleten aus 7 Nationen teilnahmen. Auch wurde die Internationale Rodelkommisionsitzung im Schloss Goldrain organisiert.
Saison 2002/2003: Roland Pirhofer übernahm weiterhin das Training. Auch diese Saison brachte wieder einige Höhepunkte: Andreas Castiglioni und Christian Schwarz wurden Landesmeister, Melanie Schwarz und Michael Höllrigl Vize-Landesmeister. Bei der Raiffeisengesamtwertung konnten Michael Höllrigl und Christian Schwarz den Sieg für sich verbuchen, Melanie Schwarz und Andreas Castiglioni errangen den 2. Platz, Verena Schwarz errang den 3. Platz. Christian Schwarz wurde Italienmeister, Andreas Castiglioni und Michael Höllrigl Vize-Italienmeister, Melanie Schwarz 3. Nach 2001 und 2002 konnte man auch den Titel im Mannschaftbewerb erfolgreich verteidigen. Die FIL-Jugendspiele schloss Melanie Schwarz mit einem 1. und Maria Schwarz mit einem 2. Platz ab.
Die Saison 2003/2004 wurde schon von den Vorbereitungen zur WM 2005 geprägt. Im April 2003 wurde mit den Umbauarbeiten der neuen Rodelbahn begonnen. Im Spätsommer wurde beim Start- und Zielhausmit dem Bau begonnen. Bei der Rennstrecke wurden beidseitig zur Gänze mit Kunststoffplatten montiert, die Beleuchtung wurde optimiert, um Nachtrennen austragen zu können und die Bewässerungsanlage modernisiert. Roland Pirhofer und Hannes Pichler übernahmen gemeinsam das Training der 3 Vinschger Vereine. Die Erfolge der letzten Saison konnten nicht ganz wiederholt werden, doch es reichte immer wieder für Spitzenplatzierungen. Daniel und Michael Höllrigl wechselten zur Kunstbahn über. Andreas Castiglioni erreichte bei den Weltcups meistens Top10 Platzierungen und wurde Vize-Europameister. Christian Schwarz wurde 3. bei der Italienmeisterschaft. Verena Schwarz gewann die Raiffeisen-Gesamtwertung und wurde Landesmeisterin. Bachmann Sara und Melanie Schwarz wurden bei der Landesmeisterschaft 3. Daniel Höllrigl gewann die Italienmeisterschaft im Kunstbahnrodeln, Michael Höllrigl wurde dabei 3. Im Januar 2004 wurde ein internationales Testrennen für die WM 2005 organisiert.
Die Saison 2004/2005 war geprägt von der bevorstehenden WM. Auch bei den Trainern gab es einen Wechsel, Roland Pirhofer stand nicht mehr zur Verfügung, so übernahm Hannes Pichler die alleinige Verantwortung. An seiner Seite gesellte sich nun Martin Stürz als Trainer und Mechaniker. Das Organisationskomitee mit Werner Kiem als Präsident und Herbert Schwarz als Sektionsleiter leistet hervorragende Arbeit! Von ganz Südtirol kamen die Zuschauer nach Tarsch und es wurde ein voller Erfolg. Der internationale Rennrodelverband FIL konnte vom organisatorische Talenten des ASV Latsch überzeugt werden. Doch auch während der Organisation der WM mussten die Trainings und die Rennen für Athleten des Vereins weitergeführt werden. Keine leichte Aufgabe für die Sektion. Andreas Castiglioni wurde Vize-Weltmeister und 6. bei der Italienmeisterschaft. Christian Schwarz wurde Vize-Italienmeister und Vize-Landesmeister, Melanie Schwarz wurde Italienmeisterin und Landesmeisterin. Sara Bachmann Landesmeisterin, wurde 3. bei den FIL-Jugendspielen und gewann die Gesamtwertung der Jugendrennen. Verena Schwarz wurde Landesmeisterin und gewann die FIL-Jugendspiele. Maria Schwarz wurde Vize-Landesmeisterin und 2. bei den Fil-Jugendspielen. Michael Höllrigl wurde auf der Kunstbahn Italienmeister und Daniel Höllrigl Vize-Italienmeister.
In der Saison 2005/2006 begann Arthur Pirhofer im August mit dem Trockentraining. Bereits im November konnte mit dem Bahntraining begonnen werden, welche Anton Pircher und Hermann Castiglioni bestens präparierten. Hannes Pichler war für das Training zuständig. Auch mit den Vorbereitungen für die Italienmeisterschaft am 6. und 7. Jänner wurde begonnen. Dabei gab es gleich zwei Italienmeistertitel für den ASV Latsch. Melanie Schwarz und Sara Bachmann konnten jeweils in ihrer Kategorie gewinnen. Christian Schwarz und Verena Schwarz wurden Vize-Italienmeister, Andreas Castiglioni 6 und Maria Schwarz 4. Die Jugendrennen endeten mit einem Gesamtsieg für Verena Schwarz, dem 2. Platz für Sara Bachmann und dem 7. Platz für Maria Schwarz. Bei den FIL-Jugendspielen konnte Verena Schwarz den 2. Rang und Maria Schwarz den 3. Rang erzielen. Melanie und Verena Schwarz holten sich auch noch den Landesmeistertitel, Sara Bachmann wurde Vize-Landesmeisterin, Christian Schwarz erzielte den 3., Maria Schwarz den 4. und Andreas Castiglioni den 5. Platz
In der Saison 2006/2007 wurde das 1. Weltcup-Rennen durchgeführt. Vorgesehen für den 15. und 16. Dezember musste es aber wegen der warmen Witterung auf den 3. und 4. Jänner 2007 verschoben werden. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Bahn von Anton Pircher, Hermann Castiglioni und weiteren Helfern auf einen Topzustand gebracht. Castiglioni Andreas konnte den 9., Melanie Schwarz den 4. und Christian Schwarz den 4. Rang sichern. Am 24. und 25. Februar 2007 wurde eine weitere Veranstaltung organisiert, das Hornschlitten-Europacup-Finale. Auch dieses wurde mit Bravour organisiert. Bachmann Sara konnte die Italienmeisterschaft und Gesamtwertung der Jugendrennen gewinnen, bei den FIL-Jugendspielen errang sie den 2. Platz. Maria Schwarz gewann die FIL-Jugendspiele, wurde 3. bei der Italienmeisterschaft und Vize-Landesmeisterin, bei der Gesamtwertung der Jugendrennen wurde sie 3. Verena Schwarz gewann die Gesamtwertung der Jugendrennen, wurde Vize-Landesmeisterin und Italienmeisterin. Christian Schwarz wurde Vize-Italienmeister und 3. bei der Landesmeisterschaft.
Die Saison 2007/2008 war geprägt von den Vorbereitungen der Welt-Juniorenmeisterschaft, welche vom internationalen Verband FIL an den ASV Latsch vergeben wurde. Die JWM wurde vom 8. - 10. Februar 2008 auf der "Gumpfrei"-Bahn ausgetragen und endete mit einen Riesenerfolg für die Geschwister Christian und Melanie Schwarz und somit auch für den ASV Latsch. Christian holte sich auf der Heimbahn den Weltmeistertitel, Melanie die Bronzemedaille. Die Sektion Rodeln konnte damit ihre hervorragende Jugendarbeit krönen. Bei den FIL-Jugendspielen konnte Sara Bachmann den 2., Verena Schwarz den 3. und Maria Schwarz den 7. Platz erzielen. Bei der Landesmeisterschaft konnte der 2. Platz in der Mannschaftswertung gewonnen werden. Bei den Kunstrodlern erzielte Michael Höllrigl den 3. Platz bei der Italienmeisterschaft.
Christian Schwarz gab in der Saison 2008/2009 seinen Rücktritt als aktiver Rodler bekannt und übernahm im Laufe der Saison die Betreuung der Nachwuchsrodler. Bereits am 19. Dezember 2008 fand ein Nationales Rennen auf der "Gumpfrei"-Bahn statt. Am 10. und 11. Jänner 2009 wurde ein Europacup-Rennen für Hornschlitten abgehalten. Dies deutete darauf hin, dass die FIL mit den Ausrichtungen und Organisationen der Internationalen Rennen vollauf zufrieden war und immer wieder solche an den ASV Latsch vergab. Bei der Italienmeisterschaft konnten Sara Bachmann, Verena Schwarz und Melanie Schwarz jeweils den Titel holen, Andreas Castiglioni und Maris Schwarz wurden Vize-Italienmeister. Von den FIL-Jugendspielen kam Sara Bachmann mit dem 1. Platz und Maria Schwarz mit dem 2. Platz nach Hause. Die Kunstbahnrodler Michael und Daniel Höllrigl konnten sich im Gesamtweltcup im Mittefeld platzieren.
An ihren Erfolg anknüpfen konnten die Rodler des ASV Latsch in der Saison 2009/2010. Melanie Schwarz, welche nach ihrer schweren Verletzung im Vorjahr wieder an den Rennen teilnahm, konnte den Gesamtweltcup auf 6. Platz beenden. Auch die "Gumpfrei"-Bahn war wieder vom 22. - 24. Jänner Schauplatz eines Weltcup-Rennens. Bei der Landesmeisterschaft würde der 3. Platz in der Mannschaftswertung erzielt. Hannes Pichler und Christian Schwarz weiterhin die Rodler des ASV Latsch. Daniel Höllrigl zog sich aus dem Renngeschehen zurück und Michael Höllrigl konnte ein Junioren-Weltcup-Rennen auf der Kunstbahn gewinnen.


